es Denmark  AT  France poland belgium luxembourg switzerland fi ee cz NO SE

Logo-Hippolyt-Header
Header-Veroeffentlichungen

Wie kann eine Fütterungsrehe verhindert werden?

Ergebnisse von Universitätsstudien

Reheursache Equines Metabolisches Syndrom

Ein großer Teil der Hufrehefälle wird heute auf das Equine Metabolische Syndrom (EMS), ein kleinerer Teil auf das Cushing Syndrom (ECS) zurückgeführt.

Als Hauptursache für die Hufrehe gilt in beiden Fällen eine dauerhafte Überproduktion des Blutzuckerhormons Insulin (=Hyperinsulinämie), die durch eine gestörte Insulinfunktion (=Insulinresistenz) verursacht ist (siehe auch Futterjournal 12, 2007). Um der Rehegefahr zu begegnen, sind bei gefährdeten Pferden folgende Maßnahmen vorrangig:

  • Bei Übergewicht eine konsequente Begrenzung der Kalorienzufuhr sowie in jedem Fall eine Verringerung „insulintreibender“ Futterbestandteile (Getreide, Weidegras)
  • Die tägliche Futterration sollte gut bioverfügbare Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Schutzstoffe (Antioxidantien) enthalten.
  • Das Pferd muss jeden Tag aktiv bewegt werden.

Alldies trägt zur Verbesserung der Insulinfunktion und zur Normalisierung der Insulinspiegel bei, um letztlich das Reherisiko zu minimieren.

Reheursache Dysbiose

Eine Fütterungsrehe kann auch kurzfristig, als Folge einer drastischen Blinddarmübersäuerung (pH-Wertabsenkung) entstehen, die mit einem „Umkippen“ der Darmflora (=Dysbiose) einhergeht (Meyer-Coenen 2002 pp 186f.). Auch Verdauungsstörungen wie Durchfall und Kolik können durch eine Dysbiose entstehen. Der Blinddarm ist beim Pferd, anders als beim Menschen, ein großer Abschnitt des Dickdarms und hat eine Schlüsselfunktion für die bakterienvermittelte Nahrungsverdauung. Für die Blinddarm-Dysbiose kann neben dem „Graszucker“ Fruktan auch eine zu hohe Aufnahme von Getreidestärke verantwortlich sein (Meyer-Coenen 2002 S.179f.). Besonders gefährdet sind Pferde mit unterdurchschnittlicher Stärkeverdauungskapazität. Welche Ergänzungsfutter erleichtern die Ernährungsumstellung?

Um das EMS zu beherrschen, ist neben einer Begrenzung des Weidegangs ein energiereduziertes, stärke- und zuckerarmes Ergänzungsfutter in Verbindung mit Heu hilfreich. Eine reine Heufütterung kann den Bedarf an Spuren- und Schutzstoffen in der Regel nicht decken. Ein stärke- und zuckerreduziertes Ergänzungsfutter eignet sich auch zur Verwendung bei Cushing-Syndrom (=ECS) und birgt kein Gefahrpotential für eine Dysbiose.

Ein Ergänzungsfutter diesen Typs ist Equigard®. Lesen Sie im nachfolgenden Studienreport, inwieweit Equigard dem genannten Anspruch wirklich gerecht wird.

Angaben zur Zusammensetzung von Equigard finden Sie online unter www.st-hippolyt.de.

Nächste Events

29
Aug
Warendorf

07
Sep
Hessenhallen Gießen

13
Sep
REITSPORT SCHÖNHERR

Newsletter

Immer aktuell informiert zum Thema Pferdefütterung. Hier unverbindlich anmelden.

captcha 

Folgen Sie uns

 

Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Informationen auch mit Ihren Freunden und Bekannten.

fb-Icon-64px youtube CA CA 1000px Instagram logo 2016.svg

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.